ME/CFS steht für „Myalgische
Enzephalomyelitis/Chronische Fatigue-Syndrom“, nicht zu verwechseln mit dem
Fatigue-Symptom, das bei Krebs, MS und Co auftreten kann. Hinter der Abkürzung
verbirgt sich eine schwere multisystemische und neuroimmunologische Erkrankung,
die oft zu einem hohen Grad der Behinderung, Arbeitsunfähigkeit sowie Bettlägerigkeit
führt.[i]
Als Auslöser sind v.a. Infektionen (EBV, Borrelien, Herpes, Corona, andere
Viren, Bakterien, Pilze), Impfungen, Krebserkrankung mit Chemotherapie und/
oder Bestrahlung, langanhaltende psychische Belastungen sowie eine instabile
HWS bekannt. Nur in wenigen Fällen wird kein direkter Auslöser gefunden.[ii]
Bereits seit 1969 stuft die WHO als neurologische Erkrankung ein. Aber erst
durch die Folgen von Covid wird die ME/ CFS in der Öffentlichkeit und auch im
Gesundheitssystem langsam wahr- und ernstgenommen. Experten schätzen, dass in
Deutschland inzwischen mind. 1 Mio Menschen an Long Covid und ME/CFS erkrankt
sind.
Damit zählt diese schwere Erkrankung schon längst nicht mehr zu den seltenen
Erkrankungen. Trotzdem ist die Versorgung der Erkrankten in Deutschland nach
wie vor katastrophal.
Samstag, 11. Mai 2024
ME/CFS: Was steckt dahinter?
Umfrage zur Versorgungssituation von Long/ Post Covid-, Post Vacc- und ME/CFS-Erkrankten
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